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Elternbrief Reiserückkehrer
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                                                                          Weihnachtsbrief

 

 

 

 

Liebe Eltern,

 

nun neigt sich das Jahr dem Ende zu und der Advent hat uns die ersten Schneeflocken gebracht. In den einzelnen Gruppen wird gebastelt, die Kinder sind ganz gespannt darauf, wer denn nun an diesem Tag die Überraschung des Adventskalenders erhält. Unsere Sandspielzeughütte im Garten verwandelt sich in eine Adventshütte, in der Geschichten erzählt werden. Tannenbäume stehen vor der Tür und warten darauf geschmückt zu werden. Und natürlich kommt der Nikolaus – kontaktlos – aber er wird durch den Garten stapfen mit seinem schweren Sack auf dem Rücken und wir sorgen dafür, dass auch alle Kinder rechtzeitig an den Fenstern schauen können.

 

Wir bringen in diesem besonderen Jahr den Advent zum Glitzern, das ist uns ein wichtiges Anliegen. So haben wir auch in diesem Jahr den Weihnachtsbaumschmuck für die örtliche VR Bank mit den Kindern gebastelt. Nur das Schmücken haben wir dieses Mal nicht übernommen, das haben die Mitarbeiter der Bank selbst gemacht.

 

Ich möchte mich wirklich von ganzem Herzen bei Ihnen, liebe Eltern,

bedanken. Sie haben mir und meinem Team großes Vertrauen geschenkt, indem Sie uns Ihre Kinder trotz Corona Virus im ganzen Land anvertraut haben. Und tapfer haben wir uns alle gemeinsam durch die ständig wechselnden Anweisungen und Vorschriften gelesen und diese auch umgesetzt. Grüne Ampel, gelbe Ampel, plötzlich gar keine Ampel – dafür grüne Punkte an der Eingangstür und rote Punkte. Und wo kommt eigentlich der flexible, rote Punkt her, der irgendwie immer wieder auftaucht? Im Frühsommer hatten wir eine Einteilung in kurze, mittlere und lange Gruppen mit vielen Wechseln der Kinder in andere Gruppen und mit anderen Bezugsbetreuern. Dieses Konzept war nicht optimal – weder für die Kinder und Eltern, noch für das pädagogische Team. Also haben wir es geändert, denn nun kam ja im September noch die Eingewöhnung der neuen Kinder hinzu. Und auch hier haben die Eltern mitgemacht und während der Eingewöhnung tapfer mit uns zusammen mit Mund-Nasenschutz in der Gruppe verbracht. Auch Elterngespräche wurden zum Teil zu „Frischluftgesprächen" im Garten. Frische Luft gibt es auch in den Gruppenräumen, denn wir müssen ja stündlich für mind. zehn Minuten lüften und Lüftungsprotokolle führen.

 

Und so mache Familie hat sich in den letzten Wochen gefragt, wann ein Schnupfen ein Schnupfen ist. Vielen Dank, dass Sie so fürsorglich mit den Thema Erkältungskrankheiten umgehen und mit uns zusammen die auch hier ständig wechselnden Vorschriften versuchen zu verstehen.

 

Die neu gewählten Elternbeiräte*innen haben schon Zeit investiert und es gab Videokonferenzen, die durch ein schönes und verständnisvolles Miteinander geprägt waren. Mein besonderer Dank geht an sie, denn es war für mich manches Mal gar nicht so leicht Entscheidungen zu treffen. Natürlich hat mich die Frage beschäftigt, ob es denn richtig ist, ab dem Herbst auf das Konzept der Einzelgruppen zu bauen und meinem Personal neue Arbeitszeiten und Mehrarbeitsstunden abzuverlangen. Doch ich hatte einfach das Gefühl, so das meist mögliche Wohlbefinden und einen guten Schutz für uns alle zu erreichen. Der Elternbeirat hat mir vertraut und das freut mich sehr.

 

Und nun möchte ich mich bei meinem Team bedanken, dem immer die Kinder so sehr am Herzen liegen, dass das gesamte Team ohne Murren in den letzten Monaten viele Mehrarbeitsstunden geleistet hat. Ich bin wirklich dankbar dafür und auch sehr berührt. Manchmal, manchmal kommt im Leben dann leise ein Dank angeschlichen, mit dem Niemand gerechnet hat.

Da schon viele Kinder ab dem 21. Dezember zuhause bleiben, haben wir zwar noch alle Gruppen am 21.12.2020 und 22.12.2020 geöffnet, aber ich kann jetzt einen großen Teil des Teams schon zwei Tage früher in den Weihnachtsurlaub schicken. Das ist eine Hilfe für die Mitarbeiter*innen, in deren Familien vielleicht Oma und Opa zur Risikogruppe gehören. Wir hatten jetzt in den letzten Monaten im Dienst so viele Kontakte – auch Körperkontakte natürlich – dass wir uns nun noch vor Weihnachten testen lassen und dann nach einer

 

 

 

Quarantänezeit doch noch unsere Familien im Weihnachtsurlaub besuchen können. Die Freude ist riesig und Sie machen das möglich.

 

Das ist großartig – vielen, vielen Dank!

 

All meine guten Wünsche gehen an Sie. Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein Silvester, das irgendwie andersfröhlich sein wird. Ich habe noch eine kleine Wunderkerze, die zünde ich an Silvester für uns an. Und wenn wir uns im neuen Jahr wiedersehen, dann sind wir wieder bereit für grüne und rote Punkte, Neuregelungen und andere Überraschungen.

 

Gemeinsam – wie in diesem Jahr – das wünsch ich mir.

 

 

 

 

 

 

Rahmenhygieneplan gilt auch über den 30. November 2020 hinaus

 

Pflicht zur Vorlage eines Attestes entfällt für Kinder

 

Bund und Länder haben in der vergangenen Woche erneut eine klare Entscheidung zugunsten der Bildung bei Einschränkungen in anderen Bereichen wie Gastronomie, Kultur und Freizeiteinrichtungen getroffen: Die Kindertageseinrichtungen sollen weiterhin geöffnet bleiben.

Der Rahmenhygieneplan entfaltet daher auch über den 30. November 2020 hinaus Wirkung und dient den Kitas weiterhin als Orientierungsrahmen.

Die Erfüllung der Attestpflicht bei Kindern nach durchstandener Erkrankung mit schwererer Symptomatik hat sich in der Praxis mitunter als schwierig erwiesen. Uns haben hierzu immer wieder Rückmeldungen erreicht, dass entsprechende Atteste von den Eltern nicht oder nicht zeitnah zu bekommen waren. Wir haben diese wertvollen Rückmeldungen aus der Praxis zum Anlass genommen, die Frage einer Attestpflicht unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens erneut zwischen den betroffenen Staatsministerien, dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und Vertreter/innen der Kinderärzte zu diskutieren. Ziel dabei war es, eine praktikable Regelung zu erreichen, die gleichzeitig dem Schutzbedürfnis der Beschäftigten und der anderen Kinder gerecht wird.

Im Ergebnis wird der Rahmenhygieneplan unter Punkt 1.1.1 an die tatsächlichen Gegebenheiten angepasst:

Zukünftig müssen Kinder auch nach einer Erkrankung mit schwererer Symptomatik kein Attest oder einen negativen Corona-Test mehr vorlegen. Zum Ausgleich wird der Zeitraum, nach dem es den Kindern möglich ist, die Kitas wieder zu besuchen, auf 48 Stunden verlängert. Diese Regelung wurde im Einvernehmen aller Beteiligten und unter Beachtung der Einschätzungen aus Medizin und der Ärzteschaft erarbeitet.

Das bedeutet: Die Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung/Kindertagespflegestelle ist erst wieder möglich, sofern das Kind bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Auf Verlangen der Einrichtungsleitung müssen die Eltern/Personensorgeberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden vorlegen. Die Entscheidung, ob eine solche Erklärung verlangt wird, trifft die Einrichtungsleitung. Die Regelung tritt mit Wirkung zum 2. Dezember 2020 in Kraft, kann aber bereits ab dem 1. Dezember 2020 angewendet werden – nach Veröffentlichung der Änderungen im Allgemeinen Ministerialblatt finden Sie die neue Fassung des Rahmenhygieneplans auf unserer Homepage.

 

 

Unsere Abstandsmarkierungen für die Corona Zeit. So haben Sie es beim Bringen und Abholen der Kinder etwas leichter. Und hübsch sind sie auch noch geworden.